
Eingewöhnung bei der Kita Kleine Entdecker –
so begleiten wir euer Kind
Der Start in der Krippe oder Kita ist ein großer Schritt – für euer Kind und für euch. In der Kita Kleine Entdecker begleiten wir diesen Übergang mit einem eigenen Eingewöhnungskonzept, das am Berliner Modell angelehnt ist. Berliner Modell bedeutet: Eltern sind in den ersten Zeit aktiv dabei, die Trennung findet schrittweise und immer nach dem Tempo eures Kindes statt. Die Dauer der Eingewöhnung können wir schwer in feste Zeiträume fassen: Manche Kinder sind in wenigen Tagen eingewöhnt, bei anderen Kindern dauert es länger. Die Behörde sieht 6 Wochen für die Eingewöhnung vor Arbeitsbeginn vor - so lange benötigen wir in der Regel nicht. Wichtig ist uns, dass dabei kein Stress für Euer Kind entsteht.
Unser Eingewöhnungskonzept – Schritt für Schritt
Wir gewöhnen ganzjährig ein - und immer nur ein bis zwei Kinder gleichzeitig. So bekommt jedes Kind die volle Aufmerksamkeit. Die Schritte sehen bei uns so aus:
Erster Tag der Eingewöhnung
Vor dem ersten Tag tauschen wir uns aus – was braucht euer Kind, was ist für euch wichtig? Hier nehmen wir uns ausreichend Zeit für ein wirkliches gegenseitiges Kennenlernen. Denn fühlt ihr euch wohl und angekommen, kann auch euer Kind Vertrauen fassen
Gemeinsame Zeit in der Gruppe
Euer Kind startet in der Gruppe, während ihr in Reichweite seid. Ihr dürft euer eigenes Kind dabei begleiten, müsst das aber nicht. Das Kind bestimmt das Tempo.
Erster Trennungsversuch
Der erste kurze Abschied findet immer nach Absprache mit euch statt. Ihr bleibt in einem anderen Raum der Kita – zunächst nur 10 bis 15 Minuten. Zwischen dem ersten Trennungsversuch, bei dem die Eltern in einem anderen Raum der Kita bleiben, und den längeren Trennungsphasen, in denen sie nicht mehr vor Ort sein müssen, liegen oft noch ein paar Tage, an denen sie während der Trennung weiterhin in unseren Kita-Räumen bleiben. Oft hilft es sowohl euch Eltern als auch eurem Kind, sich noch in greifbarer Nähe zu wissen.
Längere Trennungsphasen
Die Abstände werden Schritt für Schritt größer. Ihr müsst dabei nicht mehr vor Ort sein, seid aber erreichbar – bis euer Kind sicher angekommen ist.


Feste Bezugsperson und Tandem-Modell
Jedes Kind bekommt bei uns eine feste Bezugsperson, die den Eingewöhnungsprozess hauptverantwortlich begleitet. Damit die Eingewöhnung auch bei Krankheit der Bezugsperson reibungslos weiterläuft, arbeiten wir im Tandem-Modell: eine zweite Fachkraft kennt euer Kind von Anfang an und springt nahtlos ein. So entsteht echte Verlässlichkeit – für euer Kind und für euch.
Was ihr vor der Eingewöhnung wissen solltet
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Zeit einplanen: In den ersten Wochen sollte ein Elternteil zeitlich flexibel sein – für die gemeinsamen Phasen und den ersten Trennungsversuch.
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Kein fester Zeitplan: Wir richten uns nach eurem Kind. Wenn ein Schritt noch nicht passt, warten wir – das ist bei uns ausdrücklich erwünscht.
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Entspannte Übergaben helfen: Kinder spüren die Stimmung der Eltern. Ihr verabschiedet euer Kind – unsere Erzieher*innen übernehmen dann. Wenn es eurem Kind hilft, seid ihr als Eltern auch nach der Eingewöhnung weiterhin in der Gruppe willkommen.
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Ihr und wir sind immer erreichbar: Während der Eingewöhnung habt ihr eine direkte Mobilnummer der Gruppe. So sind wir jederzeit im direkten Kontakt.
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Vertrauter Gegenstand willkommen: Ein Kuscheltier oder etwas Vertrautes von zu Hause darf immer gerne mitgebracht werden.
Der Wechsel in Gruppen mit älteren Kindern
Wann euer Kind aus der Krippe (Marienkäfer-Gruppe) in unsere nächste Gruppe (Tausendfüßler, ältere Krippenkinder und jüngere Elementarkinder) wechselt, entscheiden wir das gemeinsam – mit euch und mit eurem Kind. Es gibt keinen fixen Stichtag. Wir schauen, wann die Zeit reif ist, und begleiten den Übergang so, dass das Kind die bekannten Bezugspersonen und die vertraute Umgebung als Brücke nutzen kann. Das Gleiche gilt für den Wechsel von den Tausendfüßlern in unsere Elementargruppe „Ele-Fanten"
Begleitung bis zum Schuleintritt
In unserer Elementargruppe bleiben die Kinder bis zum Schuleintritt. Wir bereiten sie behutsam auf den neuen Lebensabschnitt vor – mit Ausflügen, Projekten und allem, was neugierig macht auf die Schule. Fragen zu Schulkooperationen beantworten wir gerne persönlich.